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Auslandssemester in der DCC

Die Dog Care Clinic bietet für angehende Veterinärmediziner fortlaufend
 Studentenpraktika / Auslandssemester an.

Vor Ort wird euch die Möglichkeit gegeben zusammen mit erfahrenen
Veterinären in einer nach europäischem Standard eingerichteten
Klinik u.a. euer Wissen über

  • Kastrationen (Techniken mit sehr kleinen Schnitten)
  • Behandlungen von Tropen- und Reisekrankheiten
  • Parasitologie
  • OP Assistenz (Allgemeinchirurgie / Orthopädie)
  • mikroskopische Untersuchung und Auswertung
    von Blut, Kot und Hautgeschabseln
  • Intensivpflege

zu erweitern (da wir eine Notfallklinik sind, können Tagesablauf und
Trainingsinhalt etwas variieren). 



Neben einem durchgängigen Basispaket - beginnend mit dem Flughafen-
transfer - ist vor Ort auch immer die Betreuung durch unsere deutschen
Mitarbeiter gewährleistet.

Die Unterbringung erfolgt in einem unserer modern ausgestatteten
Apartments im DCC Volunteer House, ganz in der Nähe der
Klinik (hier klicken für ein Video der Anfahrt)
.
Es handelt sich um liebevoll eingerichtete Apartments mit voll ausge-
statteter Küche, Bad, W-Lan, Waschmaschine, eigenem
Garten, etc. Klimaanlage kann gegen einen kleinen Aufpreis dazu 
gebucht werden.

Handtücher und Bettwäsche werden zur Verfügung gestellt, ebenfalls ist
eine Reinigung 2 x pro Woche enthalten.
Falls diese Unterkunft vergeben ist, mieten wir ein gleichwertiges Apart-
ment an, evtl. erfolgt die Unterbringung auch bei einer unserer europäischen
Mitarbeiterinnen (dies wird - je nach Kapazität - vor Ort entschieden).

Sämtliche Details kannst du hier nochmals als PDF-Datei herunterladen
und wir freuen uns natürlich, wenn du diesen Info-Flyer (PDF) mit deinen
Kommilitonen teilst.

Die Gruppen sind auf maximal 4 Teilnehmende gleichzeitig begrenzt, um ein
möglichst intensives Training und ein optimales Schulungsergebnis zu
gewährleisten.

Die Aufwandsentschädigung für ein vierwöchiges Praktikum beträgt € 1.590
p.P. 
Verlängerungen des Praktikums in Zweiwochenschritten für € 490 p.P. 
sind bei Verfügbarkeit auch vor Ort möglich.

Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl empfehlen wir eine möglichst frühzei-
tige Anmeldung - das PDF Anmeldeformular kann hier heruntergeladen
werden
.

Bei Fragen oder weiterem Informationsbedarf sind wir telefonisch unter

+49 (0) 7720 99767 -37 / -26 (Mo.-Fr. 07:30-16:30)

oder per eMail info@dogcare-clinic.com erreichbar.

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Julia, 31. Oktober 2016
Ich studiere Tiermedizin und war im Februar für 4 Wochen in Sri Lanka. Ich habe auch in einer super netten Gastfamilie gewohnt und 5 Tage die Woche in der DCC gearbeitet. Es hat total viel Spaß gemacht und ich konnte unheimlich viel lernen und praktisch selber machen. Außerdem hatte ich noch das Glück, den Workshop mit Dr. Stephan mitmachen zu können! Die Leute sind alle super nett und es macht unheimlich Spaß, sich den ganzen Tag um die Hunde zu kümmern und mit ansehen zu können, wie schon tot geglaubte doch noch eine zweite Chance kriegen und sich ganz toll entwickeln! Ich kann es nur jedem, der gerne Hunde mag empfehlen, dort ein paar Wochen zu verbringen! :)
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Nicole , 30. Oktober 2016

Bei meinem ersten Aufenthalt in Sri Lanka war ich sehr von der Situation der Tiere, besonders der Straßenhunde betroffen. Als frisch gebackene Tierärztin und große Tierliebhaberin fühlte ich mich einfach so hilflos und wollte unbedingt helfen. Zuhause angekommen, war der erste Weg zum PC um eine Organisation zu finden, die sich der Straßenhunde annimmt. So bin ich auf die Dog Care Clinic gestoßen. Für mich war klar: da muss ich hin! So kam es mir sehr gelegen, dass ich einerseits gerade auf Jobsuche war und Zeit hatte, andrerseits die DCC Auslandssemester anbietet. Nach ein paar Emails war auch schon ein Termin gefunden. Vier Wochen Sri Lanka in der DCC im Februar/ März 2016! Nach einem langen Flug wurde ich von einem Fahrer der Klinik schon am Flughafen erwartet und zu meiner Gastfamilie gebracht, da das Volunteerhaus zu der Zeit noch von einer weiteren Praktikantin bewohnt war. Ich war sehr froh darüber, da ich so den Menschen in Sri Lanka noch näherkommen konnte und ihre Sitten und Gebräuche hautnah mitbekam; außerdem wurden wir mit allem versorgt was wir brauchten – was schon seine Vorteile hatte. Am nächsten Tag ging es dann mit dem Fahrrad in Richtung Klinik. In zirka fünf Minuten ist man nach der kleinen Morgensporteinheit auch schon da. Schon bei meiner Ankunft wurde ich lautstark von den Hunden in der Klinik begrüßt. Bei der morgendlichen Besprechung lernte ich alle kennen: die Tierärzte, die Pfleger und die restliche Mannschaft. Nach einer großen Führung durch die Anlage ging es auch schon in die Klinik. Dort herrschte schon in der Früh reges Treiben, die Hundefänger bringen im Minutentakt die zur Kastration eingefangenen oder verletzten „Strays“ und die ersten Besitzer standen mit ihren Hunden auch schon an der Tür. Eine kurze Einführung der beiden Tierärztinnen folgte und schon war ich mittendrin im Geschehen: Blut abnehmen und Befunde analysieren, Hauptproben nehmen, parasitologische Untersuchungen, Wunden versorgen, Infusionszugänge legen, Narkosen vorbeireiten, einleiten und überwachen und natürlich die Kastrationen und Impfungen (vor allem Tollwut) der Strays. Ich durfte sehr viel machen und nach einer Woche war ich so eingearbeitet als wäre ich schon lange hier. Ein Highlight für mich waren die Futtertouren. Ab und zu durfte ich auf einer der täglichen Touren ins Umland mitfahren; ein Tuktuk vollgepackt mit Futter und Medikamenten um sowohl die Strays auf der Straße mit allem nötigen zu versorgen. Denn es werden hier nicht nur die Hunde kastriert und wieder freigelassen, sondern sie werden auch weiterhin betreut. Natürlich kam das spielen und kuscheln auch nicht zu kurz. Mich fasziniert immer noch wie dankbar ein Hund sein kann, obwohl sie zum Teil nur schlechtes erfahren haben. Vor allem die Residents, also die Hunde, die intensivere Pflege brauchen und auf der Straße von alleine nicht mehr überleben würden, sind etwas ganz Besonderes.
Als Praktikant hat man auch zwei freie Tage in der Woche, die am Anfang des Praktikums bestimmt werden. Es muss hierbei nicht zwingend das Wochenende sein, da die Klinik an 7 Tagen in der Woche für die Tiere da ist. Da der Strand nur einen Katzensprung entfernt ist, kann man an seinen freien Tagen entweder gemütlich am Strand entspannen oder sich ein Tuktuk nehmen, die an jeder Ecke stehen und nach Unwatuna oder Galle shoppen oder auf kleine Sightseeingtour gehen – für genügend Entspannung und Freizeit ist als Ausgleich also gesorgt!
Marina Möbius und ihr Team geben wirklich täglich alles um die Situation der Hunde in Sri Lanka zu verbessern. Mit unermüdlichem Enthusiasmus und einem großen Herz setzt die Klinik sich für die Hunde ein und versucht auch den Menschen vor Ort den Tierschutz nahe zu bringen und sie über Impfungen, Kastrationen etc. aufzuklären.
Für die Klinik sind Spenden in Form von Sach – oder Geldspenden für das Fortbestehen sehr wichtig. Ich selbst habe zwei Patenschaften und versuche die Klinik auch weiterhin zu unterstützen, denn hier weiß ich wirklich wofür das Geld verwendet wird: zu 100% für die Tiere!!!
Ich bin sehr froh, dass ich mich für die DCC entschieden habe und bereue keine Sekunde, die ich hier war. Die 4 Wochen sind wie im Flug vergangen, sodass ich eigentlich noch nicht bereit war heimzufahren. Ich kann nur jedem empfehlen sich für ein Auslandssemester anzumelden oder im Urlaub die Klinik einfach mal zu besuchen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
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Melanie Brühl, 24. September 2016
Meine Arbeit als Voluntärin war überaus vielfältig. Ich habe große Einblicke in die Tiermedizin bekommen(ich selbst bin Hotelfachfrau von Beruf), durfte teilweise auch Assistenz leisten, z.B. bei der Medizinvergabe, Fell-und Ohrenpflege, durfte tolle Photos für die Facebook Seite machen, schmusen und spielen war bei Führungen für Besucher mit dabei und durfte die Klinik vorstellen,war mit bei den Fütterungstouren dabei und habe Einblicke in das Leben der Einheimischen bekommen. Ich habe größten Respekt vor dem was in diesem Projekt geleistet wird und kann nur jedem,der über eine Auszeit als Voluntär nachdenkt,diese Projekt ans Herz legen.Frau Möbius kümmert sich um alle Belange und ich habe mich sehr gut aufgehoben gefühlt.Ich werde diesem einmaligen Projekt treu bleiben und freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Besuch in der Dog Care Clinic!
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Anine, 25. März 2014
Ich habe von Mitte Dezember 2013 bis Februar 2014 ein paar Wochen in Sri Lanka verbracht und war in dieser Zeit in der Dogcare Clinic als freiwillige Helferin tätig. Ich wurde sofort herzlich von Mensch und Tier empfangen. Und auch mit den etwas misstrauischen Hunden habe ich mich schnell angefreundet. Während dieser kurzen Zeit konnte ich wahnsinnig viele Eindrücke gewinnen und hinter die verschiedenen Facetten dieses Projektes sehen. Das Leid der Tiere, insbesondere der Hunde auf Sri Lanka ist riesig. Unfassbar, dass die Hunde in der Clinic trotz dem erfahrenen Leid noch so treuherzig und liebenswürdig dem Menschen gegenüber sein können. Dies ist vorallem der liebevollen und aufopfernden Pflege von Marina und ihrem Team zu verdanken. Trotz der unzähligen Steine, die Marina täglich in den Weg gelegt werden, zeigt sie stets unermüdlichen Einsatz. Marinas Liebe zu den Hunden gibt ihr die nötige Kraft weiterzumachen. Für mich war es eine wundervolle Erfahrung. Es gibt sehr viele traurige Momente und furchtbare Schicksale aber es gibt nichts Schöneres als helfen zu können und den Hunden ein besseres Leben zu schenken. Es kommen täglich neue Hunde dazu und die finanziellen Mittel sind knapp. Das Projekt muss unbedingt erhalten bleiben. Die Hunde haben es einfach nur verdient und das Ausmass des Leidens wäre ohne die Clinic nicht auszudenken. Es ist jede Hilfe willkommen. Ich wünsche Marina und dem ganzen Team von ganzem Herzen ganz viel Kraft. Lasst euch nicht unterkriegen und bitte macht weiter. Ich kann 100%ig hinter dem Projekt stehen.
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Celine Schulze, 11. November 2011
Liebes Dog-care-clinic-team, Liebe Besucher des Gästebuches! Hier meine Berichterstattung: Ich habe dieses Jahr mein Tiermedizinstudium abgeschlossen und hatte mir schon lange vorgenommen danach ins Ausland zu gehen um für ein paar Monate freiwillig als Tierärztin zu helfen wo ich kann. So geschehen am 30.6. diesen Jahres. Für zwei Monate durften ich und eine Freundin dieses wunderschöne Land, das jedoch auch sehr viele Grausamkeiten beherbergt, kennen lernen. Trotz diesen ganzen Elends haben wir auch viele Lichtblicke wahr nehmen dürfen. Zum Beispiel diese unglaublichen Menschen, die es sich zu Aufgabe gemacht haben, den Schwächsten der Schöpfung zu helfen - sowohl die singhalesischen Mitarbeiter als auch Ausländer. Allen voran Marina, die ein unglaubliches Projekt ins Leben gerufen hat und dieses eigentlich fast allein über Wasser halten muss. In meinen zwei Monaten auf Sri Lanka durfte ich sehr viel erleben. Sehr viel Unglaubliches, Trauriges aber auch sehr viel, das motiviert zu helfen, weiter zu machen. Das ganze Elend und Leid der Tiere wird versucht systematisch zu lindern. Jedoch nicht durch Einführen der Hunde nach Deutschland! Das Übel wird an der Wurzel gepackt-nämlich durch Hilfe vor Ort. Die Hunde werden gesund gepflegt, sozialisiert, geimpft, kastriert und an Besitzer vermittelt, die in jeder Hinsicht untersützt werden. Sowohl mit Medikamenten als auch mit Futter, wo immer es auch nötig ist. Es gilt jedoch nicht „aus den Augen aus dem Sinn“ sondern es werden, wie in Deutschland auch, nach erfolgreicher Vermittlung Nachkontrollen durchgeführt um das Wohlergehen der Tiere zu sichern. Was das alles für Kosten verursacht, vom Zeitaufwand mal ganz abgesehen, ist im Angesicht Tausender von Hunden sicherlich nur annähernd vorstellbar... Tiere, die nicht mehr vermittelt werden können, sprich fast alle Unfallopfer oder besonders auch die Älteren, finden in der Dog-care-clinic ein liebevolles zu Hause. Sie werden versorgt, gepflegt und mit viel Hingabe wird versucht allen gerecht zu werden. Bei so vielen Tieren ist das jedoch sehr schwer. Darum kommen immer wieder Urlaubsbesucher um mit den Tieren zu spielen, sie zu bürsten oder einfach nur zu streicheln. Die Hunde haben so viel Liebe zu vergeben und brauchen menschliche Liebe genauso wie ihr tägliches Futter und medikamentöse Versorgung. Was mich besonders gefreut hat, dass Marina das Projekt „field castrations“ ins Leben gerufen hat. So werden die Tiere nicht nur am Standort der Klinik kostenlos kastriert sondern auch quer durch die Regionen. Jedes kastrierte Tier kann kein Elend mehr produzieren! Außerdem werden auch diese Tiere geimpft und so gut wie möglich versorgt. Es kommt immer wieder vor, dass besonders Welpen, die kaum Überlebenschancen haben, in die Klinik gebracht werden und sich ihrer liebevoll angenommen wird. Auch hier sind die Kosten für Narkose, Medikamente, Nahtmaterial und Tierärzte unglaublich hoch! Ich ziehe meinen Hut vor dir Marina, dass du diese Klinik aufgebaut hast, diese ganzen Kosten trägst, so viel Zeit vor Ort verbringst trotz deiner Arbeit in Deutschland, so viel Stress hast, so viel Elend erträgst, so sehr für die Tiere kämpfst- kurz weil du hinschaust und hilfst!!! Die Tiere brauchen so Menschen wie dich! Daher bitte ich euch alle, die diesen Beitrag lesen um eure Untersützung für die Tiere! Sei es finanziell, sei es mit Sachspenden, Patenschaften für die Hunde, durch Mithilfe vor Ort (Studenten können sich gerne Infos bei mir einholen: CelineSchulze@hotmail.com) oder auch emotional. Denn auch Mundpropaganda kann helfen... Liebe Marina, liebes Team! Ich hoffe, ich sehe euch und die Hunde bald wieder! Bis dahin wünsch ich euch alles Gute, gutes Durchhaltevermögen und ganz viel Kraft!
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